Aktuelles

 

 

Vulkanland ist
jetzt Modellregion

Das Steirische Vulkanland ist ab sofort eine Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Es hat den Zuschlag im Rahmen einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie bekommen, als einzige von 14 Bewerber:innen. „Das über 200 Seiten starke Konzept des Vulkanlandes und der bisherige Weg hätten die Jury überzeugt“, so der Geschäftsführer des im Ministerium angesiedelten Klima- und Energiefonds Ingmar Höbarth in der Videozuschaltung. Vulkanland-Obmann und Bürgermeister Josef Ober sieht darin eine enorme Chance und eine für Österreich übernommene Verantwortung, Ökologie und Ökonomie zu einem Modell der Bioökonomie zu verschmelzen. Eine Million Euro gibt es dafür vom Klima- und Energiefonds. 1,2 Millionen Euro umfasst das Gesamtbudget für die kommenden drei Projektjahre. Was ist das Ziel? Den Ressourcenausverkauf zu stoppen und ihre Veredelung zu forcieren bzw. die Rohstoffimporte und globale Abhängigkeit damit reduzieren. Damit einhergehend werden die Grundsicherheiten der Region gestärkt. 11 Maßnahmenpakete wurden dafür geschnürt. Ab März 2022 folgt der „größte Beteiligungsprozess, den die Region je gesehen hat“, so Ober. „Wir hören täglich, dass wir handeln müssen! Wir handeln“, erklärt Ober. Höbarth untermauert die Aussage: „Die Zeit der Theorie und Konzepte ist vorbei.“ Er erwartet sich vom prototypischen Prozess des Vulkanlandes ganz konkrete Ergebnisse, die auf andere Regionen übertragbar sind.

Die Bürgermeister:innen der Region sind stolz. 14 Bewerber:innen haben sich um ein wegweisendes Umweltprojekt beworben. Das Vulkanland bekam den Zuschlag.

 

 


 

Ca. 1,5 ha Grünflächen (eben und leichte Hanglage) in Rettenbach zu verpachten.

Kontakt Frau Trummer 0664/55 04 210

 


 

LEADER Projekt: „Die Schwarzaubach Mär“

 Ein Bach - Fünf Gemeinden

…erzählen Geschichten und geben Informationen über unsere Heimat.

 

Der Schwarzaubach soll von seinem Ursprung in Pirching am Traubenberg bis zur Einmündung in die Mur (Gemeinde Straß) neu belebt werden. Jede Gemeinde (Pirching am Traubenberg, Kirchbach-Zerlach, Schwarzautal, St. Veit, Straß) wird ein bis zwei Plätze entlang des Schwarzaubaches für die Bevölkerung attraktiv gestalten und entsprechend präsentieren.

Entlang bzw. im näheren Umfeld des Baches werden im Zuge dieses Kooperationsprojektes mit LEADER der LAG Vulkanland und LAG Südsteiermark pro Gemeinde zumindest ein bis zwei Schauplätze definiert. Mittels einer Geschichte, welche von einem Schriftsteller aus der Region geschrieben wird, soll ein roter Faden durch alle diese Plätze gezogen werden. Ein Leittier als Fisch, wird an diesen Plätzen Geschichten,  Abenteuer bzw. Lektionen erzählen während er den Schwarzaubach entlang, von der nördlichsten in die südlichste Gemeinde, schwimmt. Es wird angestrebt, dass speziell die Schulen in dieses Projekt miteinbezogen werden. Illustrationen zur Geschichte, aber auch die Gestaltung von Plätzen sollen durch SchülerInnen aus den Gemeinden erfolgen. Durch diese Form der Beteiligung sollen sich auch die Kinder einbezogen fühlen. Gleichzeitig schafft man Begeisterung für das Projekt.

Was ist das Ziel dieses Projektes? Die regionale Identität bzw. das kulturelle Erbe sollen dadurch eine neue Wertigkeit bekommen. Diese Plätze werden unterschiedlichste Ausprägungen haben. Egal ob schlichtes Verweilplätzchen, Informationsstandort oder Mobilisierungstreffpunkt mit einfachen Übungsgeräten. Durch einheitliche Hinweistafeln sollen die Bürgerinnen und Bürger informiert werden. Vorhandene bzw. neue Plätze werden für die Bevölkerung, aber auch für den Tourismus entlang des Naturjuwels Schwarzaubach neu entdeckt. Die Bevölkerung, insbesondere unsere Jüngsten, werden durch das Buch / die Geschichte animiert sich mit der Region auseinander zu setzen. Natur- und Kulturstätten in der unmittelbaren Heimat werden neu interpretiert bzw. plötzlich interessant gemacht.

 

 Links zu den Förderstellen:

https://www.bmlrt.gv.at/land/laendl_entwicklung.html

https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/key-policies/common-agricultural-policy/rural-development